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WISSENSWERTES RUND UND UM DEN HOLZBAU Lesen Sie Wissenswertes in unserem Zimmereilexikon. Hier können Sie sich über folgende Themen informieren: - Holzarten - Holzgüte und -sortierung - Terrassen - Holzfassaden - Dachkonstruktionen - etc. |
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| Fichtenholz |
| Anspruchlos, rasch und gerade wachsend sowie vielseitig verwendbar - diese Eigenschaften haben die Fichte zum "Brotbaum" der Forst- und Holzwirtschaft gemacht. Splint- und Kernholz unterscheiden sich kaum von einander, das hellfarbige Holz schimmert weiß bis gelb-weiß.Unter Lichteinwirkung und ohne Oberflächenbehandlung dunkelt Fichtenholz schnell ins Honiggelbe nach. Fichtenholz ist weich bis mittelschwer, besitzt aber eine gute Festigkeit und Elastizität. Es lässt sich leicht bearbeiten und kann ohne weiteres mit Lasuren und Lacken behandelt werden. Im Innenbereich und im Außenbereich ohne direkte Bewitterung kann das Holz ohne Probleme eingesetzt werden. Für frei bewitterte Konstruktionen (z.B. Holzbalkone, Terrassen) ist Fichtenholz nicht geeignet. |
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| Kiefernholz |
| Mit einem Anteil von ca. 24 Prozent der Waldfläche nimmt die Kiefer eine bedeutende Rolle im Wirtschaftswald ein. Sie ist nach der Fichte die zweithäufigste Baumart in Deutschland. Splintholz und Kernholz sind farblich gut von einander zu unterscheiden. Das Splintholz ist gelblich weiß, manchmal auch rötlich-weiß. Das Kernholz hat eine rötlich-gelbe Farbe und dunkelt schnell ins rotbraune nach. Kiefernholz ist mittelschwer und mäßig hart. Es schwindet nur wenig und verfügt über ein gutes Stehvermögen und hält dynamischen Beanspruchungen hervorragend stand. Kiefernholz kann im Gegensatz zur Fichte hervorragend kesseldruckimprägniert werden, sodaß sie auch als Bauholz für den bewitterten Außenbereich genutzt werden kann (Strommasten, Pergolen etc.). Kiefernholz hat mit seinen relativ vielen und großen Ästen ein lebendiges, rustikales Aussehen. |
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| Lärchenholz |
| Die Lärche gehört wie die Kiefer zu den Kernholzbäumen, das heißt, man erkennt sie an einem ausgeprägten Farbunterschied zwischen dem Splint- und dem Kernholz. Das Kernholz weist eine leuchtend rote bis rötlich braune Färbung auf, welche unter Licht schnell in einen dunkelrotbraunen Ton nachdunkelt. Durch die relativ hohe Rohdichte hat das Lärchenholz meist hervorragende Festigkeitswerte. Es ist von hoher Elastizität und Zähigkeit, neigt aber beim Schrauben und Nageln im Randbereich zum Spalten. Das Kernholz der Lärche besitzt einen hohen Harzgehalt und ist dauerhaft und witterungsbeständig. Lasieren, Lackieren und Wachsen des Lärchenholzes ist ohne Probleme möglich, Beizen allerdings schwierig. Das Holz gutgewachsener Lärche ist ideal für Fenster und Türen, die bei starker Beanspruchung maßhaltig bleiben müssen. Desweiteren wird die Lärche verstärkt im Fassaden-, Zaun- und Terrassenbau eingesetzt. Als tragendes Holz findet es vorallem im Brücken- und Wasserbau seinen Einsatzbereich. |
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