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SANIERUNG / RESTAURIERUNG
 
Sanierung märkisches Bauernhaus
Teile der Deckenbalkenlage und Dachkonstruktion eines massiven Bauernhauses mussten saniert werden. Gleichzeitig sollte die Dachkonstruktion um eine Gaube erweitert werden. Für die Arbeiten wurden ausschließlich märkisches Kiefernholz verwendet. Die Gaubenwangen und Gaubenfront wurden mit Lärchenholz verkleidet. Die intakten alten Sparren wurden über die gesamte Gebäudelänge für eine evtl. spätere Dämmung und für einen Dachausgleich seitlich mit einer Bohle verstärkt. Das gesamte Dachgeschoss kann nun zu Wohnraum ausgebaut werden. Wir führten sämtliche Zimmererarbeiten aus.
 

 
Märkisches Bauernhaus
Die Decken und Dachkonstruktion eines alten märkischen Bauernhauses mussten saniert werden. Leider waren die Hölzer der Decken- und der Dachkonstruktion nicht mehr zu erhalten.
Bei der Deckenkonstruktion wurde die Deckenbalken unterseitig gehobelt und ein Fehlboden hergestellt. Die Dachkonstruktion wurde als Kehlbalkendach ausgebildet, wobei die Kehlbalken inkl. der Kehlblakenschalung sichtbar verbleiben. Es wurde ausschließlich märkisches Kiefernholz verbaut.
 

 
Dachaufstockung
Ein Einfamilienhaus mit einem Satteldach sollte um ein weiteres Geschoss erweitert werden. Dazu musste die alte Dachkonstruktion komplett rückgebaut werden. Die Außenwände des neuen Obergeschosses wurden massiv aufgemauert.
Als Dach wurde ein Walmdach gewählt, welches als freitragende Binderkonstruktion ausgebildet wurde. Die Dachüberstände wurden mit einem Dachkasten aus lasierten Fasebrettern verkleidet. Die vorhandene Deckenbalkenlage wurde saniert und komplett mit OSB-Platten inkl. Unterkonstruktion ausgeglichen. Die aussteifenden Innenwände wurden in Holzrahmenbauweise erstellt. Von uns wurden der Abriß der alten Dachkonstruktion und sämtliche Holzbauarbeiten ausgeführt.
 

 
Energetische Dachsanierung
Ein Einfamilienhaus mit einem Satteldach sollte um ein weiteres Geschoss erweitert werden. Dazu musste die alte Dachkonstruktion komplett rückgebaut werden. Die Außenwände des neuen Obergeschosses wurden massiv aufgemauert.
Im Zuge einer energetischen Dachsanierung sollte auf Wunsch des Bauherrn der Spitzboden der Dachkonstruktion mit ausgebaut werden. Die vorhandene Dachkonstruktion musste teilweise saniert werden. In die Kehlbalkenlage wurde ein Treppenwechsel als späterer Zugang zum Spitzboden eingebaut.
Alle Sparren wurden seitlich armiert, um die Dachfläche auszugleichen und um die Sparrenhöhe mit einer 180er Vollsparrendämmung zu erhöhen. Die Dachüberstände wurden mit soliden Aufschieblingen vergrößert und mit einer Aufdachschalung versehen. Alle außen sichtbaren Hölzer wurden mit einer hochwertigen Holzschutzlasur im Farbton Pinie behandelt. Der untere Teil des Daches wurde von außen gedämmt, da der Innenausbau erhalten bleiben sollte.
Die Dachschrägen im Spitzboden konnten von innen gedämmt werden und mit einer Holzschalung verkleidet. Auf Wunsch des Bauherrn wurden die Dachfensterlaibungen in Trockenbauweise verkleidet. Die Kehlbalkenlage (Fußboden Spitzboden) wurde ausgeglichen und als Oberbelag Holzdielen (Hobeldielen aus märkischer Kiefer) verwendet. Die alten Kieferdielenfußböden im darunter liegenden Obergeschoss wurden abgeschliffen, teilweise ergänzt und mit  einem transparenten abriebfesten Parkettlack versiegelt.
 

 
Dachsanierung Nebengebäude
Ein dreifach stehender Pfettendachstuhl musste saniert werden. Bei der Begutachtung des Dachtragwerkes wiesen die Unterzüge teilweise einen Durchhang von über 15 cm auf. Auch die Fußschwelle und damit auch die unteren Sparren wiesen beträchtliche Durchbiegungen auf. Die Ursache dieser starken Verformungen der Dachkonstruktion liegt einzig und allein in der Verwendung viel zu geringer Holzquerschnitte.
Auf Aussage des Bauherrn wurde der Dachstuhl in den sechziger Jahren gebaut, worauf schließen lässt, dass die Zimmerleute für diese Dachkonstruktion keine größeren Holzquerschnitte und Längen zur Verfügung hatten.
Die unteren Sparren und die Fußschwelle wurden komplett entfernt. Die gesamte Dachkonstruktion wurde zeitweise abgestützt, um die alten Unterzüge durch größer dimensionierte Unterzüge zu ersetzten. Danach wurden die neuen Fußschwellen, Sparren und Aufschieblinge verzimmert. Die vorhandenen Mittelpfetten erhielten zur Unterstützung Streben, sodass deren Spannweite reduziert werden konnte. Durch die erfolgten Zimmererarbeiten und der neuen Eindeckung kann nun das Dach weiterhin das Gebäude viele Jahre vor Witterung schützen.
 

 
Zimmererarbeiten Dachsanierung Herold Sicherheitsanlagen GmbH
Das Dach der einstigen PGH Wohnraumgestaltung in der August- Bebel-Straße in Strausberg, bald neuer Firmensitz von Herold Sicherheitsanlagen musste saniert werden. Die Dachkonstruktion besteht zu zwei Dritteln bezogen auf die Länge des Hauses aus einem zweifachen Hängewerk und zu einem Drittel aus einem Pfettendach.
Auf Aussage des Bauherrn wurde der Dachstuhl in den sechziger Jahren gebaut, worauf schließen lässt, dass die Zimmerleute für diese Dachkonstruktion keine größeren Holzquerschnitte und Längen zur Verfügung hatten.
 
Neben den Dachsparren mussten Teile der Mittelpfetten und Schwellen des Hauptdaches und Bereiche der Bogenbinder des in das Hauptdach eingeschleppten Tonnendaches des fachgerecht saniert werden. Es wurden ca. 8 m³ neues Holz verbaut.
 

 
Zimmererarbeiten Sanierung altes märkisches Bauernhaus
Die Dachkonstruktion eines alten Bauernhauses musste fachgerecht saniert werden. Das Problem bestand darin, dass eine Hälfte des Dachgeschosses schon ausgebaut war und der Ausbau nicht entfernt werden sollte und des Weiteren wies die Dachkonstruktion einen Durchhang am First von über 40 cm von Außengiebel zu Außengiebel auf. Im Bereich des ausgebauten Dachgeschosses wurde deshalb eine komplett neue Sparrenlage mit neuen Fußschwellen über die vorhandene gelegt und mit Kehlbalken miteinander verbolzt. Die Kehlbalkenlage wurde abgeschalt, sodass der Spitzboden als Lagerraum dient.
Die alten Sparren wurden über der Kehlbalkenlage abgetrennt und tragen nur noch die Lasten des darunter liegenden Dachausbaues. Im Bereich des noch nicht ausgebauten Dachgeschosses wurden einzelne Sparren komplett ausgewechselt und über die gesamte Länge eine Fußschwelle eingezogen, welche die Dachkonstruktion von der Deckenbalkenlage trennt, welche zu gegebener Zeit saniert werden soll. Im Fußpunkt des Daches wurden über die gesamte Trauflänge Aufschieblinge angebracht, um den Dachüberstand zu erhöhen und um das vorhandene alte Traufgesims auszugleichen.
 

 
Sanierung eines Dachstuhles
Auf diesen Bildern sehen Sie die fachgerechte Sanierung eines Dachstuhles, der in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet wurde.

Nach einer Bestandsaufnahme gemeinsam mit dem Bauherrn stellte sich heraus, dass der Dachstuhl mit vertretbarem Aufwand sanierte werden kann. Auf den Bildern 1 bis 4 erkennen Sie die Erneuerung das Windbockes, der Schwelle und der Sparrenfüße. Die Sanierung wurde mit traditionellen Holzverbindungen (Bild 4) ausgeführt. Lediglich die schon vorhanden angeschmiedeten Bolzen und Bauklammern wurden aufgearbeitet und wieder verwendet.

 

 
Scheunensanierung
Im Zuge einer energetischen Dachsanierung sollte auf Wunsch des Bauherrn der Spitzboden der Dachkonstruktion mit ausgebaut werden. Die vorhandene Dachkonstruktion musste teilweise saniert werden. In die Kehlbalkenlage wurde ein Treppenwechsel als späterer Zugang zum Spitzboden eingebaut.
Durch einen Frühjahrssturm entstand ein großer Schaden an der Dacheindeckung. Im gleichen Zuge zur Dachsanierung erfolgte die Sanierung der Tragkonstruktion der Scheune auf ca. 1/3 der Gesamtlänge. Dazu wurden die zerstörten Pfosten, Pfetten und Sparren aus dem vorsichtig aus dem Gefüge entfernt und durch neue Hölzer ersetzt. Der vorhandene Sparrenabstand von 1,25 m wurde beim Verlegen der neuen Sparren auf 0,80m verkleinert, um die Durchbiegung der neu verlegten Sparren zu verringern. Die Holzverbindungen zwischen Pfosten und Pfette erfolgten zimmermannsmäßig mit Zapfen und Holznagel. Bei der Sanierung wurden große solide Holzquerschnitte verbaut, um den Charakter dieser alten massiven Scheune gerecht zu werden. In den nächsten Jahren soll die Scheune in Abschnitten komplett saniert werden.
 

 
Kehlsparrensanierung
Im Bereich einer Dachkehle der Dachkonstruktion eines Berliner Altbaues musste der Fußpunkt eines Kehlsparrens saniert werden, da dieser durch Destruktionsfäule zerstört war. Näheres zur Sanierung unter SCHADENSBERICHT.PDF.
 

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