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| Ausführungsbeispiele |
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| Carport mit Holzbögen und Schnitzereien |
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| Nach einer ersten persönlichen Besprechung mit dem Kunden über
Holzauswahl, Größe und Aussehen des Carports werden diese Daten als
Grundlage in unser Abbundprogramm eingegeben. |
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Der Carport wird nun visualisiert, d.h. der Kunde bekommt zum besseren
Verständnis eine 3D- Ansicht seines Bauwerkes per Post oder Email
zugesendet mit einem kostenlosen detaillierten Angebot. Hat der Kunde
noch Änderungswünsche, können diese leicht in das Projekt und das
Angebot übernommen werden. |
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Hat der Kunde nun keine Änderungswünsche mehr, werden die Abbundpläne
und erstellt. Wahlweise kann nun der Abbund von Hand oder mit einer
computergesteuerten Abbundmaschine erfolgen. Dieser Carport wird auf
Wunsch des Kunden von Hand abgebunden. Dazu wird jedes einzelne Kantholz
vermaßt und ausgedruckt. |
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Nun wird das Holz bestellt, und der Abbund kann beginnen. Dazu werden
die gelieferten Kiefernkanthölzer sortiert und nach den Abbundplänen
angerissen und ausgearbeitet. Jede Verbindung, jedes Zapfenloch wird
abgebunden und das fertige Holz nummeriert, sodass der Aufbau des
Carports beim Kunden reibungslos erfolgen kann. |
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Die Holzbögen werden aus einzelnen Kiefernholzbohlen zusammengesetzt und
miteinander verleimt. Der Aufriss des Bogens erfolgt durch Vergatterung,
d. h. die Bohlen werden zeichnerisch in Segmente unterteilt und die
entstehenden Kreuzpunkte werden angetragen. Danach werden die Punkte
verbunden und es ergibt sich die Bogenform. Sind die einzelnen Bohlen
miteinander verleimt und verschraubt, wird der Bogenbinder ausgesägt, um
die endgültige Bogenform zu erhalten.
Übrigens: Die Entwicklung des Bogenbinders aus zusammengesetzten Bohlen
geht auf Philibert de L’Orme (1514-1577) zurück, ein berühmter
französischer Hofarchitekt in der letzten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Wir als Zimmerei- & Restaurierungsfachbetrieb wenden diese Methoden auch
heute noch an, um diese geniale Holzbautechnik zu bewahren. |
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An der Vorderseite des Carports sollen die Pfettenköpfe auf Wunsch des
Kunden Schnitzereien erhalten. In einem gemeinsamen Gespräch sucht der
Kunde sich die entsprechenden Schnitzereien aus, die von uns auf das
Holz übertragen werden. Die Grobform wird ausgeschnitten und dann mit
einem Beitel bearbeitet. Die Feinform wird mit hochwertigen, scharfen
Schnitzwerkzeug von Hand ausgearbeitet. In diesem Falle entstanden zwei
Fabelwesen und ein Vogelkopf. Als Holzart wird heimisches Kiefernholz
verwendet, weil es sich sehr gut bearbeiten und schnitzen lässt. |
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Ist alles verpackt und vorbereitet, geht’s mit dem Anhänger zur
Baustelle. Wir können über 7 Meter Hölzer transportieren. Das reicht für
jedes kleinere Bauwerk. Unser hier zu sehender Transporter ist mit einem
Dieselrußpartikelfilter ausgestattet, so können wir ohne weiteres in
jede Umweltzone problemlos einfahren und es schont die Umwelt. |
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Auf der Baustelle angekommen, wird mit der Montage des Carports
begonnen. In diesem Falle waren die Fundamente schon vom Bauherrn
vorbereitet. Ein Fundamentplan wird bei Bedarf von uns erstellt.
Zuerst werden die Pfosten mit den Pfetten verbunden, in einem Zuge
gerichtet und ausgerichtet. Dann werden die Bogenbinder mit den Pfosten
verbunden und ausgesteift. Danach erfolgt die Montage der Firstpfette.
Zum Schluss werden die Dachsparren verzimmert. |
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Die Dacheindeckungs- und Klempnerarbeiten erfolgen durch eine Fachfirma.
Gern empfehlen wir unsere Partnerfirma an unsere Kunden weiter. Sind
alle Arbeiten abgeschlossen, wird eine gemeinsame Bauabnahme mit dem
Bauherrn durchgeführt. Danach wird der Carport dem zufriedenen Bauherrn
übergeben (und natürlich auch die Schlussrechnung). |
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